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Viele Gratulanten beim Rotkreuz-Jubiläum

Der Festakt zum 150-jährigen Gründungstag des DRK Ortsvereins fand im würdigen Rahmen statt.

In seiner Begrüßung wies der Vorsitzende des DRK Ortsvereins, Heinz-S. Gosmann darauf hin, dass sich der Ortsverein nicht auf seinen Verdiensten ausruhen wolle. Denn es gibt aus seiner Sicht jeden Tag genug zu tun in einer Welt, die alles andere als ruhig ist.

120 ehrenamtliche Helfer sind es momentan, die getreu dem DRK-Motto „aus Liebe zum Menschen“ aktiv sind. „Und weil die Aufgaben nicht weniger werden, brauchen wir vor allem eines: Viele neue Menschen, die sich von unserer Idee anstecken lassen und mitmachen“, sagte Ansgar Rocholl, Beisitzer im Vorstand und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Mitglieder des Ortsvereins waren eingeladen zum Festakt, ebenso Vertreter weiterer Hilfsorganisationen und aus Politik und Verwaltung.

Dass die Rotkreuzler nicht mehr wegzudenken sind aus der Mitte der Gesellschaft, dass sie der Kitt für diese Gesellschaft seien, zu Soest gehören wie der Schinken auf den Pumpernickel, das unterstrichen alle dankbar. 

In den Grußworten der Vertreter von Kreis, Stadt und Politik wurde die wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nochmals gewüdigt

Der Vizepräsident des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz-Wilhelm Uphoff, verlieh dem DRK Ortsverein Soest für 150 Jahre im Zeichen der Menschlichkeit die „Henry-Dunant-Plakette“.

Völlig überrascht war der Vizevorsitzende des Ortsvereines, Rolf Lohmann, als ihm im Auftrag der DRK Präsidentin, Gerda Hasselfeldt, das DRK Ehrenzeichen überreicht wurde

„Das habt Ihr ja mal wieder sauber hingekriegt!“, sagte ein sichtlich überraschter Rolf Lohmann, hatten doch die Mitstreiter vom Vorstand das Ehrenzeichen für ihren zweiten Vorsitzenden beantragt. Nicht zuletzt seine Verdienste um das neue DRK-Zentrum im Ferdinand-Gabriel-Weg wurden mit der Auszeichnung gewürdigt: Lohmann plante und organisierte, mobilisierte Helfer, half einsparen beim Bau, wo immer es ging.

Das DRK-Akkordeon-Orchester sorgte gemeinsam mit dem Männerchor Concordia für den musikalischen Rahmen. An den Orchester-Gründer Otto Lenze erinnerten die Festredner ebenso. Dass es mal ein Fanfaren- und Majoretten-Korps unter seiner Leitung gab, daran erinnerte eine Schaufensterpuppe im Originaldress von einst.

Der Abend wurde von Holger Schubert gekonnt moderiert. Rotkreuzhelfer schoben ihn am Ende des Festaktes auf der Trage raus. Grund war: er hatte begonnen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1868, dem Gründungsjahr vorzulesen. Nun wurde es locker, denn jetzt übernahm „Little-Johns- Jazz-Band“ und war ab sofort für die gute Laune zuständig, das kam an. Jeder Gast bekam die 295-seitige Festschrift und den Jubiläumspin überreicht.

 

 

8. März 2018 12:37 Uhr. Alter: 109 Tage